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  23.10.2008 - Positive Signale - Olympia-Event fand großen Anklang PM v. 07. Oktober 2008
„Ein voller Erfolg!“ stellten die Event-Betreiber der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft München DCGM und des Vereins chinesischer Studenten ACS einhellig bei ihrer ersten Zusammenkunft nach den Sommerferien fest. Das Lob galt sowohl der Kooperation mit dem Munich Airport Center MAC, der großartigen Beteiligung vieler chinesischer Kulturgruppen als auch dem Publikum. Hunderte von Zuschauern verfolgten im Flughafen-Forum am Nachmittag des 8.8.08 abwechselnd die Übertragung der Eröffnung der Olympischen Spiele aus Peking und die Darbietungen chinesischer Gruppen und Künstler. Beachtung fand die für alle Beteiligten bislang einmalige Veranstaltung überdies bei hochrangigen Vertretern der Politik wie auch die Medien.


Geschützt durch das weit überspannende Dach des Flughafen-Forums vor den Widrigkeiten des für die Jahreszeit ein wenig zu kühlen Wetters eröffneten die Jiyuetian-Musikerinnen und –Musiker in ihren farbenfrohen bunten Gewändern mit einer traditionellen chinesischen Weise diesen Olympia-Event. Hunderte von Zuschauern, die einen auf dem Weg von oder zu den Terminals, die andern extra aus Interesse gekommen, unter ihnen auch viele chinesische Mitbürger, verfolgten an diesem Nachmittag des 8.8.08 einen bunten Reigen traditioneller chinesischer Darbietungen der Musik-, Gesangs-, Tanz- und Kampfsportkunst.

 

Mit der Jiyuetian-Gruppe waren weitere chinesische Gruppen und Künstler aus München und Umgebung der Einladung der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft München DCGM und des Vereins chinesischer Studenten gefolgt, den Tag der Eröffnung der Olympischen Spiele in Peking gemeinsam zu feiern. Dabei sollte auch das friedlich-freundschaftliche Zusammenleben öffentlich demonstriert werden. Denn, „wir haben uns das friedliche und freundliche Zusammenleben der Einheimischen mit unseren Mitbürgern aus China auf unsere Fahnen geschrieben“ betonte DCGM-Präsident Eginhard Berger bei seiner Begrüßung und unterstrich nochmals den Zweck dieser Veranstaltung, nämlich dazu beizutragen, „dass sich die Menschen aus China hier bei uns wohlfühlen und positive Signale aus Deutschland in ihre Heimat senden können.“

 

 

 

Als Vertreter des Olympia-Gastgeberlandes, der Volksrepublik China, waren Generalkonsul Huiqun Yang, der für kulturelle Angelegenheiten zuständige Konsul Jianjun Wang und weitere Mitarbeiter des Generalkonsulats der Einladung der DCGM gefolgt. In seinem Grußwort ging der Generalkonsul auch auf die Probleme im Rahmen der Vorberichterstattung ein, gab aber seiner Überzeugung Ausdruck, dass die Olympischen Spiele „ein wundervolles Erlebnis sein werden sowohl für die Sportler als auch die Besucher.“ Darüber hinaus sprach Yang die Hoffnung Chinas aus, dass mit der Verbreitung des olympischen Gedankenguts China letztlich „als Weltbevölkerung gemeinsam die olympischen Früchte genießen und eine schöne Zukunft schaffen“ könne. Wie nun China der Welt einen Treffpunkt biete, fuhr der Generalkonsul fort, wo fremde Menschen sich begegnen und kennenlernen können, sei auch der Flughafen bestens für so einen Event geeignet, um die Freude an den Olympischen Spielen gemeinsam zu genießen. „In diesem Sinn“ – so Huiqun Yang – „möchte ich meinen besten Dank der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft München und dem Verband der chinesischen Studenten in München aussprechen“. Er werte dies, betonte der Generalkonsul ausdrücklich als „einen großen Beitrag zum kulturellen Austausch zwischen China und Deutschland“.

 

 

 

Als Vertreter der Bayerischen Staatsregierung konnte Präsident Eginhard Berger den Staatssekretär im Finanzministerium Georg Fahrenschon begrüßen. Dieser verschwieg ebenfalls nicht in seinem Grußwort die verschiedenen Schwierigkeiten im Vorfeld der Auswahl und der Vorbereitungen zu diesen 29. Olympischen Spielen, zeigte sich aber zuversichtlich, dass seitens Chinas „alles getan wurde, damit diese Spiele unter einem guten Stern stehen“ Ausführlich ging das Mitglied der Bayerischen Staatsregierung auf die seit 1972 bestehenden, vom damaligen Ministerpräsident Franz Josef Strauß geknüpften Beziehungen zwischen Bayern und China ein, die in Partnerschaften zwischen dem Freistaat und den Provinzen Shandong – seit 1987 – und Guangdong (seit 2004, d.Red.) sowie in diversen Städtepartnerschaften gefestigt worden seinen. Inzwischen, betonte der Staatssekretär, „ist China Bayerns wichtigster Handelspartner in Asien und Bayerns fünfwichtigster Handelspartner weltweit“ und hob damit die wirtschaftliche Bedeutung Chinas für Bayern besonders hervor. Mit Hinweis auf die Bedeutung olympischer Spiele für den Sport stellte Georg Fahrenschon abschließend fest, dass einem erfolgreichen Verlauf der Spiele nichts entgegenstehe, und wünschte „uns allen friedliche Spiele“.

 

 

 

Die Redemanuskripte, Fotos und die Liste der beteiligten Gruppen und Künstler liegen im Anhang bei.

 



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